Netz erfahren

ein Selbstlernkurs des ZBIW Köln


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Lektion 16 : Informationen mal anders aufbereitet [Updated: 2013-07-19]

Der Werkzeugkoffer Internet hat auch zum Thema Informationsaufbereitung einiges zu bieten. In der Lektion  Wo die Menge an Informationen rasant steigt, kann die Aufbereitung eben jener eine Herausforderung werden. In Zeiten vieler konkurrierender Inhalte und damit einhergehender niedriger Aufmerksamkeitsspannen verbreitete sich so eine Form der Darstellung, die schnell und einfach konsumierbar ist: Infografiken.

What makes a good infographic?

What makes a good infographic? by Daniel Zeeni
CC: by-nd 2.0

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Lektion 07: LibraryThing – Konkurrenz für Bibliothekswesen?

Was ist LibraryThing?

Librarything LibraryThing ist ein von Tim Spalding entwickelter Dienst, der ursprünglich nur für ihn selbst zur Katalogisierung seiner Bücher gedacht war. Dieser webbasierte Dienst (es muss also nichts auf dem eigenen Rechner installiert werden) startete 2005 und entwickelte sich ziemlich schnell zu einem durchschlagenden Erfolg. Nicht nur „normale“ Menschen nutzen LibraryThing, sondern auch viele Bibliotheken organisieren dort ihre Bücher. Das Besondere an dem Dienst ist neben der recht narrensicheren Bedienung u.a. die (automatische) Anreicherung der Titel durch die „soziale Komponenten“: Bücher von anderen Nutzern können mit einem Mausklick in die eigene Bibliothek aufgenommen werden, die Inhaltserschliessung erfolgt durch Tags (Schlagworte), es entstehen Gruppen von Nutzern mit gemeinsamen Interessen… Selbstverständlich kann man sich per RSS über Neuigkeiten, Benutzer und ähnliches informieren lassen. Im Moment haben  1,666,202 Mitglieder 81,041,547 Bücher katalogisiert.

Interessant ist LibraryThing u.a. auch dadurch, dass die „sozialen Funktionen“ des Systems in öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Lesen Sie mehr dazu im Weblog Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW Bibliotheken fit fürs digitale Zeitalter machen

Auf Initiative des Dezernates 48 Öffentliche Bibliotheken bei der Bezirksregierung Düsseldorf haben sich 24 Bibliotheken in NRW, davon 18 aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, zusammengeschlossen, um ihren Kundinnen und Kunden diesen neuen Katalogservice zu bieten.

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Lektion 06: Das zwitscherte mir eine Bibliotwitterer!

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Nach der kleinen Osterpause wollen wir heute mit einem weiteren Werkzeug fortfahren, von dem Sie bestimmt schon gehört haben: Twitter. Dieser sogenannte Microblogging-Dienst, bei dem Sie standardmäßig in 140 Zeichen Nachrichten ins World Wide Web hinauszwitschern können, mag auf den ersten Blick unspektakulär wirken.

Ähnlich wie beim RSS-Reader abonniert man Informationen/Nachrichten, welche andere Twitterer (manchmal auch Tweeps genannt) verbreiten, „twittern„. Dieses Abonnieren heißt bei Twitter „folgen“ („following„). Genauso können andere Twitterer Ihrem Gezwitscher folgen. Diese sind dann Ihre „Follower“. Die einzelnen Tweets werden in chronologischer Reihenfolge, ungefiltert in der sogenannten Timeline angezeigt.

Dieses simple und doch effektive Prinzip, die ursprüngliche Offenheit 1 des Dienstes und die sich darauf entwickelten Zusatzdienste und Ideen sind bunt und vielfältig. Die Geschwindigkeit, mit der über den Dienst Nachrichten und Informationen verbreitet werden können ist von fast keinem Medium zu toppen.

Aufgrund all dieser Eigenschaften gibt es unzählige Webdienste, die Twitter mehr oder weniger sinnvoll anreichern können. Da dies hier den Rahmen sprengen würde, möchten wir uns hier auf die Basics und den bibliothekarischen Einsatz beschränken.

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Lektion 03: Spaß mit Bildern

flickr

Foto-Sharing-Webseiten sind in den 90ern entstanden, aber es brauchte ein kleines „Startup“, genannt Flickr, um den Gedanken des „Teilens“ explosionsartig zu verbreiten. Innerhalb des letzten Jahrzehnts entwickelte sich Flickr zu einer der am schnellsten wachsenden Foto Sharing Seiten im Internet. Und es war einer der ersten Dienste, der die sogenannten Keywords oder Tags benutzt hat, um Verbindungen zwischen Bildern und Benutzern der Seite zu schaffen.

Seitdem hat sich im Bereich der Foto-Communities Einiges getan. Nicht zuletzt durch die immer stärkere Verbreitung von Smartphones, die eine Veröffentlichungen von Schnappschüsse oder Kunstwerken ohne großen Aufwand ermöglichen. Und auch bei diesen Diensten, wie überall bei dieser Form von „social software“, kommt es auf die kritische Masse an: Je mehr NutzerInnen, desto mehr Möglichkeiten Interessantes bzw. Gleichgesinnte zu entdecken und je verbreiteter der Dienst desto mehr sogenannte Mashups stehen zur Verfügung. Flickr ist dabei eine Institution, aber auch die anderen Dienste stellen viele Weiterverarbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Bilder oder Tags oder Nutzer können eigentlich überall als RSS-Feed (dazu mehr in einer späteren Lektion) bezogen werden.

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Lektion 02: Im Weblog schreiben

Wenn Sie (wie in Lektion 01 beschrieben) das Weblog angelegt haben und Sie sich im sogenannten Backend-Bereich befinden, sehen Sie links eine Menge Menüpunkte. In dem Teil der Navigation, in dem es um Inhalte geht, sehen Sie  die Menüs Artikel, Mediathek, Links, Seiten, Kommentare und Feedbacks.
Wenn Sie einen Text verfassen möchten, haben Sie die Möglichkeit einen Artikel zu schreiben oder eine Seite zu erstellen. Seiten sind statische Seiten, die normalerweise nicht (oft) geändert werden (Impressum, FAQs oder ähnliches). Im Gegensatz zu Artikeln tauchen Sie nicht in der chronologischen Anzeige des Blogs auf sondern müssen manuell platziert werden. Bei uns hier auf Netz erfahren sind die Links zu den statischen Seiten oben im Kopfbereich („Netz erfahren“, „Kursaufbau“) zu finden, in Ihrem Weblog kann es – je nach Design – anders aussehen.

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Lektion 01: Weblog erstellen

Als ersten Programmpunkt werden Sie lernen, ein eigenes Weblog aufzusetzen. Dieses Weblog benötigen Sie, um dort ihre Gedanken, Entdeckungen und Ergebnisse der Übungen aufzunehmen.

Netz erfahren basiert auf WordPress, einem populären kostenlosen Onlineservice, der Blogs bereitstellt und der äußerst einfach zu verwenden ist.

Sie könnten natürlich auch andere beliebige Dienste (z.B. twoday.net oder blogger.com) verwenden, aber nach jahrelanger Erfahrung und weil wir WordPress auch in unseren Workshops benutzen, beschränken wir uns bei der Erklärung auf dieses System.

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Lektion 0 : Netz Erfahren mit Bedacht

Bevor es nächste Woche richtig losgeht, wollen wir heute mit einer kleinen Vorlektion beginnen.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen im Netz – nicht nur für diesen Kurs – ist die Nutzung einer kontextabhängigen Mailadresse. Das soll heissen: Berufliche Dinge laufen über die institutionelle Adresse, private Dinge über eine private Adresse. Und eben auch: Für Spielereien und Tests ist eine „Spieladresse“ sinnvoll. Nicht nur um Infomails und Spam von Job- und Privatmails fernzuhalten, sondern auch um die Informationen besser dosieren zu können.

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