Netz erfahren

ein Selbstlernkurs des ZBIW Köln


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Lektion 08: Weblogs suchen und finden

Da Sie jetzt schon eine Weile Weblogeinträge schreiben oder in Blogs der Teilnehmer gelesen haben, haben Sie es wahrscheinlich festgestellt: Sie sind mit und in Ihrem Blog nicht allein. Da draußen gibt es eine schier unendliche Masse an anderen Bloggern. Und durch Kommentare, Verlinkungen in Artikeln oder speziellen Linklisten – sogenannte Blogrolls – entstehen Verknüpfungen. Der durch diese Verknüpfung entstehende Raum ist die Blogosphäre. Und wie groß ist die Blogosphäre?

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Lektion 06: Das zwitscherte mir eine Bibliotwitterer!

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Nach der kleinen Osterpause wollen wir heute mit einem weiteren Werkzeug fortfahren, von dem Sie bestimmt schon gehört haben: Twitter. Dieser sogenannte Microblogging-Dienst, bei dem Sie standardmäßig in 140 Zeichen Nachrichten ins World Wide Web hinauszwitschern können, mag auf den ersten Blick unspektakulär wirken.

Ähnlich wie beim RSS-Reader abonniert man Informationen/Nachrichten, welche andere Twitterer (manchmal auch Tweeps genannt) verbreiten, „twittern„. Dieses Abonnieren heißt bei Twitter „folgen“ („following„). Genauso können andere Twitterer Ihrem Gezwitscher folgen. Diese sind dann Ihre „Follower“. Die einzelnen Tweets werden in chronologischer Reihenfolge, ungefiltert in der sogenannten Timeline angezeigt.

Dieses simple und doch effektive Prinzip, die ursprüngliche Offenheit 1 des Dienstes und die sich darauf entwickelten Zusatzdienste und Ideen sind bunt und vielfältig. Die Geschwindigkeit, mit der über den Dienst Nachrichten und Informationen verbreitet werden können ist von fast keinem Medium zu toppen.

Aufgrund all dieser Eigenschaften gibt es unzählige Webdienste, die Twitter mehr oder weniger sinnvoll anreichern können. Da dies hier den Rahmen sprengen würde, möchten wir uns hier auf die Basics und den bibliothekarischen Einsatz beschränken.

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Lektion 05: RSS in und für Bibliotheken

RSS LampeNachdem wir uns in der letzten Lektion mit RSS im Allgemeinen beschäftigt haben und Sie sich einen Feedreader zugelegt haben, sollen mal ein paar bibliothekarische RSS-Angebote angeschaut und natürlich auch genutzt werden. Auf Webseiten von Bibliotheken sind Newsfeeds oft, aber nicht überall, vorhanden. Neben aktuellen Nachrichten, die als RSS-Feed angeboten werden, gibt es häufig auch Feeds mit den aktuellen Neuerwerbungen.

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Lektion 04: RSS entdecken und verstehen

Haben Sie schon von RSS gehört? Haben Sie auch schon diese kleinen lustigen Marker auf den Webseiten gesehen?
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Und schwören Ihre Kollegen und Bekannten darauf, obwohl Sie nach wie vor keine Ahnung haben, was „RSS“ eigentlich ist? Machen Sie sich deshalb keine Sorgen. Damit gehören Sie nach wie vor zu einer Mehrheit. In unserer Informationswelt revolutionierte RSS nicht nur die Art, wie Nachrichtenmagazine, Medien und Autoren Informationen miteinander austauschen, sondern auch die Art und Weise, wie Benutzer Informationen konsumieren. RSS steht für „Really Simple Syndication“ und ist ein Dateiformat, mit dem aktualisierte Informationen regelmäßig über das Web geliefert werden.

Denken Sie nur an die zahlreichen Webseiten und Nachrichtenquellen, die Sie jeden Tag besuchen. Ist es nicht sehr zeitaufwendig, die Seiten einzeln zu besuchen und zwischen der Werbung (z.B. bei vielen Zeitungs- und Zeitschriftenwebsites) und den vielen Bildern nach den Texten zu suchen, die Sie lesen wollen?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten all diese Informationsquellen und Webseiten gleichzeitig und auf einen Schlag besuchen – ohne mit Werbung bombardiert zu werden, ohne erst nach den neuen Informationen suchen zu müssen, ohne viel Zeit damit zu verbringen, jede Seite separat aufzurufen. Würde sich das für Sie lohnen? Nun, Newsreader und RSS bieten Ihnen genau das.

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Lektion 02: Im Weblog schreiben

Wenn Sie (wie in Lektion 01 beschrieben) das Weblog angelegt haben und Sie sich im sogenannten Backend-Bereich befinden, sehen Sie links eine Menge Menüpunkte. In dem Teil der Navigation, in dem es um Inhalte geht, sehen Sie  die Menüs Artikel, Mediathek, Links, Seiten, Kommentare und Feedbacks.
Wenn Sie einen Text verfassen möchten, haben Sie die Möglichkeit einen Artikel zu schreiben oder eine Seite zu erstellen. Seiten sind statische Seiten, die normalerweise nicht (oft) geändert werden (Impressum, FAQs oder ähnliches). Im Gegensatz zu Artikeln tauchen Sie nicht in der chronologischen Anzeige des Blogs auf sondern müssen manuell platziert werden. Bei uns hier auf Netz erfahren sind die Links zu den statischen Seiten oben im Kopfbereich („Netz erfahren“, „Kursaufbau“) zu finden, in Ihrem Weblog kann es – je nach Design – anders aussehen.

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Lektion 01: Weblog erstellen

Als ersten Programmpunkt werden Sie lernen, ein eigenes Weblog aufzusetzen. Dieses Weblog benötigen Sie, um dort ihre Gedanken, Entdeckungen und Ergebnisse der Übungen aufzunehmen.

Netz erfahren basiert auf WordPress, einem populären kostenlosen Onlineservice, der Blogs bereitstellt und der äußerst einfach zu verwenden ist.

Sie könnten natürlich auch andere beliebige Dienste (z.B. twoday.net oder blogger.com) verwenden, aber nach jahrelanger Erfahrung und weil wir WordPress auch in unseren Workshops benutzen, beschränken wir uns bei der Erklärung auf dieses System.

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Lektion 0 : Netz Erfahren mit Bedacht

Bevor es nächste Woche richtig losgeht, wollen wir heute mit einer kleinen Vorlektion beginnen.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen im Netz – nicht nur für diesen Kurs – ist die Nutzung einer kontextabhängigen Mailadresse. Das soll heissen: Berufliche Dinge laufen über die institutionelle Adresse, private Dinge über eine private Adresse. Und eben auch: Für Spielereien und Tests ist eine „Spieladresse“ sinnvoll. Nicht nur um Infomails und Spam von Job- und Privatmails fernzuhalten, sondern auch um die Informationen besser dosieren zu können.

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