Netz erfahren

ein Selbstlernkurs des ZBIW Köln


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Lektion 12: Buntes Schreiben in Echtzeit

vorletzte Woche haben wir die „großen Officepakete“ im Web vorgestellt und auf Vorteile und Probleme hingewiesen. Welchen Dienst kann man jedoch verwenden, wenn man schnell, unkompliziert und vor allem ohne große Anmeldeprozedur gemeinsam mit Kollegen in anderen Teilen der Republik oder der Welt gemeinsam einen Text erstellen möchte? Oder auf einer Konferenz sitzt und Nichtteilnehmern die interessantesten Punkte mitteilen möchte, z.B. in Form eines Echtzeitprotokolls, Twitter jedoch einfach nicht genug Zeichen bietet?

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Lektion 09: Tagging?!!

Was ist Tagging?

Letzte Woche fiel das Stichwort bereits. Tagging ist eine offene und informelle Methode mit der Nutzern Webinhalte (Webseiten, Bilder, Weblogeinträge) durch Schlagwörter miteinander verknüpfen zu können. Während die bibliothekarische Verschlagwortung strengen Regeln unterworfen ist (z.B. RSWK, Library of Congress Subject Headings), erfolgt Tagging vollkommen unstrukturiert und formfrei. Dadurch können Nutzer beliebige Beziehungen zwischen unterschiedlichen Daten und Objekten herstellen.

Die oben genannten Regeln gefallen natürlich BibliothekarInnen, normale Nutzer interessieren sich nicht so sehr für Systematiken und nutzen in Katalogen meist die Stichworte zur Suche. In den letzten Kapiteln haben wir bereits einige Seiten kennengelernt, die das Tagging erlauben – Flickr und LibraryThing sind nur zwei davon. In einigen Kapiteln wurde ein gemeinsames Tag (netzerfahren) benutzt, um Fotos zusammenzuführen, die getrennt voneinander hochgeladen wurden. Zusätzlich zum Tagging in Blogs wollen wir uns diese Woche Social Bookmarking-Anbieter anschauen. Weiterlesen


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Lektion 07: LibraryThing – Konkurrenz für Bibliothekswesen?

Was ist LibraryThing?

Librarything LibraryThing ist ein von Tim Spalding entwickelter Dienst, der ursprünglich nur für ihn selbst zur Katalogisierung seiner Bücher gedacht war. Dieser webbasierte Dienst (es muss also nichts auf dem eigenen Rechner installiert werden) startete 2005 und entwickelte sich ziemlich schnell zu einem durchschlagenden Erfolg. Nicht nur „normale“ Menschen nutzen LibraryThing, sondern auch viele Bibliotheken organisieren dort ihre Bücher. Das Besondere an dem Dienst ist neben der recht narrensicheren Bedienung u.a. die (automatische) Anreicherung der Titel durch die „soziale Komponenten“: Bücher von anderen Nutzern können mit einem Mausklick in die eigene Bibliothek aufgenommen werden, die Inhaltserschliessung erfolgt durch Tags (Schlagworte), es entstehen Gruppen von Nutzern mit gemeinsamen Interessen… Selbstverständlich kann man sich per RSS über Neuigkeiten, Benutzer und ähnliches informieren lassen. Im Moment haben  1,666,202 Mitglieder 81,041,547 Bücher katalogisiert.

Interessant ist LibraryThing u.a. auch dadurch, dass die „sozialen Funktionen“ des Systems in öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Lesen Sie mehr dazu im Weblog Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW Bibliotheken fit fürs digitale Zeitalter machen

Auf Initiative des Dezernates 48 Öffentliche Bibliotheken bei der Bezirksregierung Düsseldorf haben sich 24 Bibliotheken in NRW, davon 18 aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, zusammengeschlossen, um ihren Kundinnen und Kunden diesen neuen Katalogservice zu bieten.

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