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Lektion 07: LibraryThing – Konkurrenz für Bibliothekswesen?

Was ist LibraryThing?

Librarything LibraryThing ist ein von Tim Spalding entwickelter Dienst, der ursprünglich nur für ihn selbst zur Katalogisierung seiner Bücher gedacht war. Dieser webbasierte Dienst (es muss also nichts auf dem eigenen Rechner installiert werden) startete 2005 und entwickelte sich ziemlich schnell zu einem durchschlagenden Erfolg. Nicht nur „normale“ Menschen nutzen LibraryThing, sondern auch viele Bibliotheken organisieren dort ihre Bücher. Das Besondere an dem Dienst ist neben der recht narrensicheren Bedienung u.a. die (automatische) Anreicherung der Titel durch die „soziale Komponenten“: Bücher von anderen Nutzern können mit einem Mausklick in die eigene Bibliothek aufgenommen werden, die Inhaltserschliessung erfolgt durch Tags (Schlagworte), es entstehen Gruppen von Nutzern mit gemeinsamen Interessen… Selbstverständlich kann man sich per RSS über Neuigkeiten, Benutzer und ähnliches informieren lassen. Im Moment haben  1,666,202 Mitglieder 81,041,547 Bücher katalogisiert.

Interessant ist LibraryThing u.a. auch dadurch, dass die „sozialen Funktionen“ des Systems in öffentlichen Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen genutzt werden. Lesen Sie mehr dazu im Weblog Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW Bibliotheken fit fürs digitale Zeitalter machen

Auf Initiative des Dezernates 48 Öffentliche Bibliotheken bei der Bezirksregierung Düsseldorf haben sich 24 Bibliotheken in NRW, davon 18 aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, zusammengeschlossen, um ihren Kundinnen und Kunden diesen neuen Katalogservice zu bieten.

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